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„Schimmelpilzsaison“ 2018/2019

Auch in diesem Jahr ist wieder mit erhöhtem Risiko auf Schimmelpilzbefall zu rechnen. In den letzten Wochen waren Luftfeuchtewerte von 90% bei Außentemperaturen von 12°C keine Seltenheit. Je nach Lüfterverhalten sind damit Feuchte-Werte in Raummitte von 70%, insbesondere in Schlafräumen bei häufig unter 18°C Raumtemperatur, möglich. An geometrisch ungünstigen Stellen, wie z.B. Außenecken, Fensterleibungen usw. kann es dann durch Abkühlungen schnell zu Schimmelpilzbelastungen kommen. Zu empfehlen ist  die Raumtemperaturen etwas anzuheben und regelmäßiges Stoßlüften und vor allem Verzicht auf die Kippstellung von Fenstern. Parallel hierzu empfiehlt es sich im Schadensfall  baukonstruktive Besonderheiten zu untersuchen und falls möglich zu optimieren. Im Zweifelsfall sollten Sie dafür einen Gutachter  beauftragen. Insbesondere bei Neubezug in den Herbstmonaten ist noch sehr viel Baufeuchte in den Gebäuden anzutreffen. Es ist das Nutzen von Bautrocknern zu empfehlen, um ein erträgliches Feuchtemaß zu erreichen. Bei zu langer Wartezeit können  Schimmelpilze in die Bauteile/Möbel eindringen und die Kosten und Gesundheitsgefahren nehmen stark zu.

Gewarnt wird hier an dieser Stelle auch vor chemischen/biologischen Mitteln zur Bekämpfung der Schimmelpilze. Alle diese Mittel sollen die Pilzorganismen abtöten und stellen damit auch für den Organismus des Menschen eine direkte Gefahr dar.

Gaston Lemmé

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