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Baupfusch – Erkennen, Reklamieren, Sanieren – Stiftung Warentest

Bei der Stiftung Warentest ist Ende Mai 2013 ein aktuelles Handbuch zum Thema „Baupfusch“ erschienen. Es werden dem Bauherren(in) wertvolle Tipps zur Schadensvermeidung, zu Leistungsbeschreibungen, Versicherungen bis hin zur Schlußabnahme gegeben. Einige Fotos aus unserer Praxis sind ebenfalls Bestandteil der Broschüre.

Das Handbuch (ISBN 978-3-86851-069-0) kostet 24,90€ und ist im Fachhandel erhältlich.

Gaston Lemmé

In eigener Sache – 50 Jahre im Dienste des Bauhandwerks

Im Jahre 2018 kann ich nunmehr auf 45 Jahre Tätigkeit als Bauingenieur und insgesamt auf über 50 Jahre im Dienste des Bauhandwerks zurückblicken. Mein Dank gilt allen Kunden und Mitarbeitern, die mir dies mit ermöglicht haben.

Vielen Dank für das erbrachte Vertrauen und auf weiterhin gute Zusammenarbeit.

Gaston Lemmé

Bauseminar 2013 in Stuttgart – Downloadmöglichkeit seit 02/2016

Baurechtstagung in Stuttgart

Am 25. April 2013 fand in Stuttgart bei der AWI-Akademie der Wohnungs-und Immobilienwirtschaft GmbH eine Baurechtstagung statt. Es wurde auf die aktuelle Rechtssprechung verbunden mit Praxistipps eingegangen. Das Thema: Der Sachverständigenbeweis im Bauprozess wurde von uns  referiert.

Hierbei wurde auf Schadensfälle, die Bewertung und der Aufbau von gerichtssicheren Gutachten bis hin zur Beweisführung eingegangen. Referenten waren mehrere Rechtsanwälte aus München/Frankfurt Main und eine Richterin vom Landgericht in Berlin.                                                                                                                                                                                                                                 Eine Reihe von Praxisbeispielen zu Baumängeln und deren Vermeidung rundete mein Referat ab. Weitere Tipps auf meiner web-Seite.

Der Vortrag ist seit Februar 2016 als pdf-Datei zum Download eingestellt.

Gaston Lemmé

Energieeinsparverordnung (EnEV) 2014/2016

Energieeinsparverordnung (EnEV) 2009Die neueste Fassung der Energieeinsparverordnung trat am 01.01.2016 in Kraft.

Neben der Energieausweispflicht für Gebäude nachstehend einige Mindestwerte zum Wärmeschutz für die Modernisierung bereits bestehender Objekte:

 U-Werte (Max. Wärmedurchgangskoeffezient in W/(m²K))

Decken, Dächer/Dachschrägen 0,24

Flachdächer 0,20

Außenwände 0,24

Decken und Wände gegen unbeheizte Räume oder Erdreich 0,30

Die vorgegebenen U-Werte bedeuten beispielsweise für Flachdächer Mindestdicken von ca. 17cm (WLG 035) bzw. 19cm (WLG 040), für Fassaden 14cm (WLG 035) bzw. 16cm (WLG 040).

Ab 2014 wurden gegenüber der alten Version von 2009 die Werte für Neubauten nochmals um  weitere 25% (Effizienzanhebung) und 20% (Wärmedämmung) verschärft. Beim Kauf von Gebrauchtimmobilien ein nicht zu unterschätzender Unterschied.                                         

Neu seit 2014: Einführung von Energieeffizienzklassen A+ bis H.

Neu seit 2014: Pflicht zur Angabe energetischer Kennwerte bei Immobilienanzeigen und Aushändigung des Energieausweises sowohl an Mieter als auch an Käufer.

Ferner wird es zur Pflicht  alte Heizkessel vor 1985, bisher vor 1978, auszutauschen. Ein-und Zweifamilienhäuser sind hiervon aber ausgeschlossen.

Durch Baubegleitende Qualitätsüberwachung zwischen 11.000 und 12.000 € sparen

Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V.Durchschnittlich 11.000-12.000 € sparen private Bauherren an Kosten für die Behebung von Schäden und deren Beseitigung bei rechtzeitiger Einschaltung eines unabhängigen Bauherrenberaters. Dies belegt eine aktuelle Studie des Bauherren-Schutzbundes e.V. und dem Institut für Bauforschung e.V. (IfB) Hannover. Ausgewertet wurden 25 Bauvorhaben mit vermeidbar gewesenen Schäden in Höhe von 285.000 €.

Behelfsdeckungen und Wohngebäudeversicherung

Bauherren-Schutzbund e.V. und Institut für Bauforschung e.V.Bei Umbaumaßnahmen, wie zum Beispiel in genutzten Objekten und Einbau neuer Dachgauben, kann es bei Arbeitsunterbrechungen zu Schäden infolge Witterung kommen. Vorbeugend müssen in diesem Fall Behelfsdeckungen bzw. Behelfsabdichtungen vorgenommen werden. Unterspannungen sind dabei keine Behelfslösungen sondern gelten nur als Zusatzmaßnahme in Ergänzung zur Dachdeckung/Dachabdichtung.

Das OLG Rostock hat nunmehr unter Aktenzeichen 6 U 121/07 entschieden, dass die Wohngebäudeversicherung nicht für Schäden aufkommen muss, wenn das Dach nur notdürftig abgedeckt, das Gebäude noch eingerüstet ist und es infolge dessen zu Schäden kommt.




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Objekt des Monats

Theaterneubau Putzfassade mit Jugendstil-Malereien und Ornamentik, Wien

Wussten Sie schon, dass ...?

  • Die Sturmsicherheit von Dächern und die fachgerechte Befestigung seit September 1997 vom Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks geregelt ist?
  • Seit dem 1. Januar 2007 zur Bemessung gegen Windeinwirkungen die neue DIN 1055-4 gilt, die insbesondere bei Flachdächern eine aufwändige Wind-Sogberechnung erforderlich macht?
  • Es mittlerweile in Deutschland verstärkt Orkanbelastungen der Stärke 12 (nach der Beaufort-Skala) und Windgeschwindigkeiten über 200km/h gibt (Beispiel Kyrill, Januar 2007)?
  • Aus diesem Grund alle Dachziegel und Dachsteine fest verklammert werden sollten, und dies nicht erst ab 65° Dachneigung?
  • Dachflächen in verschiedene Belastungszonen einteilt?